Konkrete Vorteile durch TSN für die Industrie

Das Potenzial von transformativen Digitaltechnologien gemäß Industrie 4.0 ist in der Industrie unumstritten. Allerdings ist das damit verbundene große Datenaufkommen ein zweischneidiges Schwert: Einerseits bergen diese Datenmengen ein Potenzial, das in Form wertvoller Informationen zur Prozessoptimierung verwendet werden kann. Andererseits drohen diese Datenmengen, sofern sie nicht gut gehandhabt werden, zu einer Datenflut anzuwachsen, die Unternehmen überfordert und somit mehr Probleme schafft, als sie löst.

CLPA – Partner bei der Förderung branchenweiter TSN-Konformität

Die CC-Link Partner Association (CLPA) hat bekanntgegeben, dass sie im Rahmen der TSN Industrial Automation Conformance Collaboration (TIACC) aktiv mit der Avnu Alliance, der ODVA, der OPC Foundation (OPCF) und mit Profibus & Profinet International (PI) zusammenarbeiten wird. Die Organisationen kooperieren zur Entwicklung eines einheitlichen Konformitätstestplans für TSN-fähige Automatisierungskomponenten, um Standardisierung, Interoperabilität und Interkonnektivität zu fördern.

Anzahl der CLPA-Mitglieder übersteigt 4.000 Unternehmen

Die CLPA zählt jetzt über 4.000 Mitglieder weltweit und ist damit eine der größten Organisationen ihrer Art.

Die CC-Link Partner Association (CLPA) hat einen wichtigen Meilenstein für ihr Ziel erreicht, modernste offene industrielle Kommunikationstechnologien zu fördern und voranzubringen. Die Organisation zählt jetzt über 4.000 Mitglieder weltweit und ist damit eine der größten Organisationen ihrer Art. Dies spiegelt auch die hohe globale Akzeptanz wider, die CC-Link-Technologien zur Schaffung offener Automatisierungsnetzwerke erreicht haben, und deren breite Akzeptanz durch führende Fertigungsunternehmen.

Aufbruch in eine neue Schnittstellengeneration

Auch am kalten Ende - hier einer Floatglas-Linie Glaslinie - hebt OPC UA bei der Kommunikation von Maschinen Potenziale.

Die digitale Transformation hat die Flachglasindustrie längst erfasst und schreitet weiter zügig voran. Mehr und mehr überwacht der Mensch die Fertigungsprozesse, anstatt selbst Hand anzulegen. Der Fachkräftemangel, wachsende Anforderungen an die Flexibilität der Maschinen- und Anlagen sowie steigende Nachhaltigkeitsanforderungen bedingen die intelligente Überwachung der Produktionsprozesse.

Netzwerkmanagement mit SNMP

Das Simple Network Management Protocol (SNMP) lässt Einblicke in Zustände und Leistung eines Netzwerkes und seiner Komponenten zu. In der neuen Version v3 soll das Protokoll Schwachstellen aus der Welt schaffen, die dem flächendeckenden Industrieeinsatz zuvor im Weg standen.

Fortschrittliches Netzwerkmanagement

Das Simple Network Management Protocol (SNMP) bietet Transparenz für Zustände und Performance von
Netzwerken und den zugehörigen Netzwerkkomponenten. Der folgende Beitrag erklärt, was es mit SNMP auf sich hat, welche Vorteile es für Netzwerke in industriellen Automatisierungs- und Steuerungsapplikationen hat und wie es diese entsprechend unterstützt.

Softwarebasiert

Üblicherweise werden Feldbus-Netzwerke verwendet, um die digitalen Signale von Sensoren zur SPS zu übertragen.

Der herkömmliche Ansatz, industrielle Geräte mit Hilfe von Hardwaremodulen feldbusfähig zu machen, hat Nachteile. Jetzt bietet die Entwicklung von Software-Stacks, die auf Mikrocontrollern des Embedded-Systems laufen, eine einfachere und flexiblere Lösung.

Everything goes SPE

Ein SPE-M8-Steckverbinder wird an die Sensor-Aktor-Box gesteckt: Single Pair Ethernet eignet sich auch für Anwendungsbereiche, die bisher von Limitierungen hinsichtlich Datenraten, Reichweiten und nahtloser Kommunikation betroffen waren.

Die Digitalisierung in den verschiedensten Industrien nimmt zu und das IIoT wächst stetig. Das bringt mehr
Kommunikationsteilnehmer und einen entsprechenden Bedarf an immer schnellerer, lückenloser Vernetzung mit sich. Seit langem bewährt sich Ethernet bei der intelligenten Vernetzung von Geräten in unterschiedlichen
Anwendungsfeldern. Künftig kann Single Pair Ethernet z.B. serielle Feldbus-Kommunikationsprotokolle nicht mehr nur ergänzen, sondern sie vollständig ersetzen.

Auf höherer Ebene

Erste Ethernet-APL-fähige Produkte konnten auf der Achema bereits präsentiert werden.

Im Laufe der diesjährigen Achema gab es neben über 2.000 Ausstellern aus 50 Ländern, die ihr Knowhow auf dem Gebiet der Prozesstechnik präsentierten, auch aus den Reihen der Verbände und Nutzerorganisationen viel Neues zu
berichten. Neben aktuellen Anwendungen und Kollaborationen war vor allem der Advanced Physical Layer (APL) in aller Munde.