Leitfaden zur Migration auf SAP EWM MFS

Mögliche Software-Schichten einer digitalen Lagerverwaltung

Die Motive für eine Umstellung der Lagersteuerung auf SAP EWM MFS sind vielfältig. Sie reichen von alten und ineffizienten Lagerverwaltungssystemen, für die der Support fehlt, bis hin zu notwendigen Anpassungen der IT-Infrastruktur. In jedem Fall müssen bei der Systemmigration vier Kernfragen beantwortet werden.

Material per Bluetooth finden

Mit Bluetooth lassen sich Waren, Vorprodukte und Materialien im Lager lokalisieren. Deren Position wird mittels Trilateration ermittelt. In Version 5.1 verfügt der Funkstandard nun optional über eine Peilungsfunktion, die zusätzlich die Richtung
bestimmen kann, aus der ein Signal gesendet wird – die Positionierung wird genauer.

Wie Hersteller die NIS-2-Richtlinie umsetzen

Mit dem Defense-in-Depth-Ansatz lassen sich Industrieanlagen vor internen und externen Cyberangriffen schützen.

NIS 2 ist die bisher restriktivste und weitreichendste Cybersicherheitsverordnung der EU. Die Richtlinie soll im Unternehmen einen Rahmen schaffen, ihre Digitalisierung mit geringerem Cyberrisiko voranbringen zu können.

IT ist nicht gleich OT

In der Konvergenz von IT und OT ergeben sich deutliche Konflikte bei Netzwerkinfrastruktur, Industrial Security und Datenmanagement.

Unternehmen wissen oft nicht, wie sie Shopfloor-Daten richtig auswerten oder interpretieren sollen. Zumal sich Strategien aus der IT nicht ohne Änderungen in der OT anwenden lassen. Dr. Jonas Kalb von Auvesy-MDT erläutert, wie Unternehmen ihre Betriebstechnik dennoch in ihre Data-Management-Strategie einbinden können.

Mit Ambient Computing zum HMI der Zukunft?

Der Begriff Ambient Computing entstand in den 90er Jahren, um IT-Systeme zu beschreiben, die besonders achtsam auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen. Heute könnten künstliche Intelligenz, die hohe Rechenleistung in Edge-Geräten und insgesamt fortgeschrittene IT dafür sorgen, solche Assistenzsysteme auf beispiellosem Niveau einzurichten.

Altgeräte über Deviceserver anbinden

Legacy-Gerät mittels USB ins Firmennetz integrieren mit SEH Industrieprodukten auf der Hutschiene v.l.n.r.: USB-Deviceserver INU-100 mit USB 3.0 SuperSpeed, USB-Hub IH-304 mit 4 USB 3.0 Super Speed Ports, SU-302 Seriell-zu-USB-Datenkonverter RS-232 und RS-485/EIA-485.

Zu weitreichender Vernetzung braucht es Technologien, um auch alte Systeme in die Netzwerkinfrastrukturen zu integrieren. Denn viel Legacy-Equipment lässt sich noch jahrelang wirtschaftlich betreiben. Doch die Anbindung sollte weder IT-Security noch Netzwerkperformance beeinträchtigen.

Waschanlagen weltweit im Internet of Things

WashTec produziert Autowaschtechnik für Kunden auf der ganzen Welt. Der Erfinder der Portalwaschanlage beschäftigt rund 1.800 Angestellte in mehr als 80 Ländern und hat mehr als zehntausend Waschanlagen an sein Kundenportal angeschlossen. Heute werden anfallende Daten dazu genutzt, den Anlagenbetrieb zu optimieren und neue Services zu ermöglichen.

An die Spielregeln halten

Compliance-Anforderungen sollen Unternehmen zwar schützen und sicherstellen, dass sie gesetzliche Anforderungen einhalten. Doch es ist oft schwierig, den Überblick über die unterschiedlichen Regelwerke zu behalten. Wie eine Vertragsmanagement-Software dabei unterstützen kann, erläutert Robin Schmeisser, Geschäftsführer bei Fabasoft Contracts.

Komplexe IT-Projekte im Mittelstand

Sollen IT-Projekte Erfolg haben, dürfen sie die Ressourcen eines Unternehmens nicht überbelasten. Ein gelungenes Beispiel ist die Migration auf SAP S/4Hana bei Krombacher. Mit dem Beratungshaus NTT DATA Business Solutions ist dem Mittelständler damit ein Leuchtturmprojekt gelungen, das anderen Unternehmen als Richtschnur dienen kann.