UL-Zulassung für kundenspezifische Schaltschränke und Gehäuse

Bild 1 | Standardgehäuse von Schimscha

In Zeiten der Globalisierung und der weltweiten Vernetzung ist der schnelle und barrierefreie Export von Produkten essenziell. Speziell für den Verkauf nach Nordamerika sind dabei gewisse Zertifizierungen und Nachweise unumgänglich. Eine der wichtigsten Zertifizierungsstellen für die sicherheitstechnische Prüfung ist die 1894 gegründeten und unabhängige Organisation namens Underwriters Laboratories Inc. (UL). Deren UL-Zulassungen bescheinigen eine normgerechte Entwicklung und Fertigung nach den strengen geforderten Sicherheits- und Qualitätsnormen.

Benutzerfreundlich und sicher

Bild 1 | Erste Designvorgaben des Prototyps

Für seine neueste Generation von Zapfsäulen suchte Maximator Hydrogen, Thüringer Spezialist im Bau von Wasserstofftankstellen, eine Gehäuselösung, die die vielfältigen Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Design, Langlebigkeit, Installations- und Wartungsfreundlichkeit erfüllt. Fündig wurde man bei der Firma Schimscha, dem Experten für Blechkonstruktionen aus dem Ravenstein-Erlenbach in Baden-Württemberg.

Sondergehäuse ab Stückzahl Eins

Bild 2 | Das Hugro-Team auf der Messe All About Automation in Friedrichshafen: Fabian Hörsch, Verkauf Südwest, Martin Hurst, Produktmanager Serien- und Sondergehäuse, sowie Thomas Stock, Geschäftsführer (v.l.n.r.)

Neben Kabelverschraubungen, Lösungen für den Kabelschutz und anderem Zubehör, bietet die Firma Hugro Armaturen ihren Kunden individuelle Gehäuse und Schaltschränke nach Zeichnung. Im Rahmen der Messe All About Automation in Friedrichshafen unterhielt sich der SCHALTSCHRANKBAU mit Hugro-Geschäftsführer Thomas Stock sowie Martin Hurst, Produktmanager für Serien- und Sondergehäuse, über das Angebot des Unternehmens aus Waldkirch.

Gutes Klima im Schaltschrank

Bild 1 | AirBlower Compact Lüfter auf einem AirStream Compact Rahmen (rechts im Bild).

Lütze bietet mit den Lüftersystemen AirBlower und AirBlower Compact sowie der dazugehörigen Infrastruktur bestehend aus Regeleinheit und Temperatursensoren passgenaue Lösungen, um die Wärmeverteilung in unterschiedlichsten Schaltschränken zu homogenisieren. Der folgende Beitrag zeigt zum einen auf, welche Vorteile eine bedarfsgerechte Schaltschrankkühlung grundsätzlich bietet und zum anderen, welche Lüftersysteme für welchen Einsatz geeignet sind.

Sicherer Schutz vor Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit

Bild 2 | Die Ex-Heizungen von Lm-therm eignen sich für den sicheren Betrieb von Anlagen bis zur Ex-Zone 1/21 und Zone 2/22 und sind ATEX-zertifiziert.

Ex-Heizungen und Ex-Thermostate werden in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt, um die darin befindliche Elektronik vor Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit zu schützen. Die Firma Lm-therm Elektrotechnik ist eines der Unternehmen, das für die Produktion von Heizungen und Temperaturreglern in explosionsgefährdeter Umgebung zugelassen ist.

Sicherheit und Effizienz Hand in Hand

Bild 1 | Die neuen Filterlüfter können bei einem außerplanmäßigen Temperaturanstieg über eine Notkühlfunktion aktiv gegensteuern. So lassen sich Komponenten vor Überhitzung schützen und im Ernstfall Kosten durch Anlagenausfall vermeiden.

Die fachgerechte Klimatisierung von Schaltschränken trägt nicht nur zu einem reibungslosen Anlagenbetrieb bei. Sie sorgt auch dafür, dass ein hohes Maß an Energieeffizienz erzielt, das Klima geschont der Geldbeutel des Betreibers entlastet wird. Rittal hat hierfür kürzlich zwei Neuheiten vorgestellt: Eine neue Generation von Blue e+ Filterlüftern sowie das Auslegungstool RiTherm.

„Neben Standardprodukten auch individuelle Lösungen“

Lm-therm bietet ein breites Portfolio zur Klimatisierung von Schaltanlagen, aber auch elektronische und elektromechanische Thermostate/Hygrostate sowie Schaltschrankleuchten.

Die Firma Lm-therm in Aldersbach bei Passau ist bekannt für ihr umfassendes Portfolio im Bereich der Schaltschrankklimatisierung und ihren individuellen Lösungen. Wie das Portfolio aussieht, welche Produkte gerade gefragt sind, und wo die Entwicklung von Lm-therm hingehen wird, darüber unterhielt sich der SCHALTSCHRANKBAU mit Betriebsleiter Manfred Sedlmair.

„Der Zusammenhalt ist das A und O“

Otto Schimscha leitete den Blechverarbeitungs-Spezialisten in dritter Generation 36 Jahre lang. Kurz vor seinem 85-ten Geburtstag beantwortete er exklusiv einige Fragen des SPS-MAGAZINs unter anderem zu den unternehmerischen Herausforderungen damals und heute.

Agieren statt reagieren

Bild 1 | Eine von zwei vollautomatisierten Kabinen für die Pulverbeschichtung von Schaltschränken und Gehäusen. Eine dritte Kabine ist eine manuelle Großraumkabine zur Beschichtung von Einzelstücken.

Nicht nur, wenn es um unternehmerische Verantwortung geht, zeichnen sich deutsche Familienbetriebe häufig besonders positiv aus. Sie sind auch sehr erfolgreich. Laut dem Global Family Business Index 2021, den die Beratungsfirma EY und die Universität Sankt Gallen erstellt haben, gehören 79 in Deutschland angesiedelte Familienunternehmen, also 16 Prozent, zu den Top 500 weltweit. Das ist Spitze in Europa und wird nur durch die USA überboten. Jeder zweite Betrieb ist dabei über 100 Jahre alt. Zu den deutschen Traditionsunternehmen gehört auch die Firma Schimscha, die 2024 128 Jahre alt wird.

Wie mehr Tempo reinkommt

Im Steuerungs- und Schaltanlagenbau geht es schon lange nicht mehr ’nur‘ um die Qualität von Produkten. Es geht um den Prozess. Dieser muss einfacher, effizienter und vor allem schneller werden. Dies gelingt nur aus der klugen Verbindung zwischen Hardware und Software, über Digitalisierung und Automatisierung. Unterstützung gesucht? Eplan und Rittal begleiten von Anfang an durch Value Chain Consulting sowie Engineering- und Automatisierungs-Knowhow.