Konvergenz von OT und IT

Die Dataeagle Gateways nutzen die Modbus TCP-Schnittstelle zur Anbindung an den PRTG Network Monitor.

Zweifellos ein faszinierender Gedanke: Was wäre, wenn man jede Maschine, jedes System und jeden Computer in einer Fabrik vernetzen und überwachen könnte, um einen ganzheitlichen Überblick in einem einzigen Dashboard zu erhalten? Das wäre der Weg zur völligen Transparenz innerhalb des Unternehmens, vom Computer des Geschäftsführers bis hin zu allem, was gerade in der Produktionshalle passiert.

Netzwerke im Wandel

Wide Area Networks (WAN) sind viel älter als wir denken. Schon der Transport, die Übermittlung und die Lagerung der Papyri im alten Ägypten kann als WAN gelten. Informationen zu codieren, zu verteilen, haltbar und, entsprechende Zugangserlaubnisse vorausgesetzt, zugänglich zu machen ist ein Grundpfeiler menschlicher Organisation und damit menschlicher Kultur.

Ein starkes Team

IIoT-Geräte generieren wichtige, teils sensible Informationen, die nach einer schnellen Analyse und sofortigen Entscheidung auf Basis der erfassten Daten verlangen. Ohne hohe Übertragungsraten, niedrige Latenzen und Datenverarbeitung direkt vor Ort lassen sich diese Anforderungen nicht erfüllen. Der folgende Beitrag zeigt, warum 5G und Edge Computing eng miteinander verbunden und damit die Grundpfeiler für das IIoT sind.

Souveränes Netzwerk als essenzielle Basis

Die Digitalisierung der Automatisierung birgt einen hohen Bedarf an industrietauglichen Konnektivitätslösungen.

Mit Industrie 4.0 können Unternehmen und Fabriken smarter werden. Dabei spielt der automatisierte Informationsaustausch zwischen den Geräten und Maschinen eine essenzielle Rolle, um Produktivität steigern zu können. Dazu brauchen Sie effiziente Verbindungen, die der exponentiell steigenden Anzahl von Daten gewachsen sind. Was es bei der Wahl der richtigen Konnektivitätsoptionen zu beachten gilt, erklärt Thomas Kruse, Produktmanager bei Reichelt Elektronik.

Die Qual der Wahl?

Die Digitalisierung wird nicht nur als erstrebenswertes Ziel, sondern als absolute Notwendigkeit betrachtet, um auf mittel- und langfristige Sicht in der Technologiewelt bestehen zu können und zukunftsträchtige sowie leistungsfähigere Applikationen zu realisieren. Inzwischen tauchen auf breiter Ebene neue Konzepte und Techniken auf. Trotz oder vielleicht gerade aufgrund all der Optionen, die sich damit erschließen, fällt es schwer, die richtige Wahl zu treffen.

Campusvernetzung

Viele tausende Endpunkte anbinden: Mit privaten 5G-Netzen rückt diese Möglichkeit in greifbare Nähe.

Netzwerke auf 5G-Basis erlauben hohe Datenraten und eine sehr hohe Endgerätedichte. Gleichzeitig punkten sie mit Flexibilität bei Quality of Service, mit Verfügbarkeit und hoher Sicherheit. Unternehmen, welche die Leistungsfähigkeit der fünften Mobilfunkgeneration voll ausschöpfen möchten, können sich in Deutschland vergleichsweise einfach ein eigenes lokales Netz aufbauen. Dieser Artikel illustriert die wichtigsten Vorteile von 5G-Campusnetzwerken.

Low Power, High Impact

Laut dem Marktforschungsunternehmen Statista werden bis 2025 voraussichtlich über 75 Milliarden IoT-Geräte online gehen. Viele davon befinden sich jedoch in ländlichen oder abgelegenen Gebieten, in denen es keine herkömmlichen Verbindungsnetze gibt. Entscheidend zur Anbindung dieser Geräte ist die Low-Power-WAN-Technologie LoRaWAN.

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5G und Profinet

Der Profinet-Standard ist aufgrund seiner Echtzeitfähigkeit aus der heutigen Automatisierungstechnik nicht mehr wegzudenken. Mit dem Aufkommen der 5G-Technologie und ihrem Vordringen in industrielle Felder sehen sich Nutzer aus dem Industrie-Umfeld jedoch mit einer Schwierigkeit konfrontiert: Die aktuell verfügbare 5G-Technik kann noch keine Profinet-IO-Pakete übertragen, die für die Kommunikation zwischen einer zentralen Steuerung und dezentraler Peripherie notwendig sind.