Schritt für Schritt zur 3D-Fertigungssimulation

Fertigungsprozesse zu verändern kostet Überwindung – denn Unternehmen wissen oft nicht genau, ob sich der Aufwand lohnt. Simulation kann wertvolle Hilfe leisten. Mit aktueller Rechenleistung lassen sich sogar dreidimensionale digitale Zwillinge einer Produktion erstellen.

Hightech für Monteure

Am Arbeitsplatz der Zukunft arbeiten Menschen Hand in Hand selbstauslösenden Bestellsystemen und autonomen Fahrzeugen.

Monteure und Werkerinnen fangen letztlich viele der Herausforderungen in der Industrie auf: unvorhersehbare Ereignisse, knappe Ressourcen und steigende Varianz sowie Produktivität. Montage-Assistenzsysteme verzahnen die Mitarbeiter im Werk mit der Technik, um den unnachahmlichen Vorteil der menschlichen Flexibilität urbar zu machen.

Prozess und Qualität vorausschauend steuern

Im globalen Technologiewettbewerb des Fahrzeugbaus ziehen die Ansprüche auch bei der Qualität der Baugruppen weiter an – bei steigender Komplexität. Mit einem KI-System hat der Zulieferer Brose jetzt Teile der Inline-Qualitätsprüfung auf Quality Prediction eingestellt – ein vielversprechender Ansatz zur vorauschauenden Prozesssteuerung.

Werkumbau Outlook- Integriert orchestriert

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Um neuen gesetzlichen Regelungen bei der Galvanisierung gerecht zu werden, hat der Automobilzulieferer BIA damit begonnen, seine Produktionsanlagen umzubauen. Damit bei diesem Großprojekt alles möglichst reibungslos vonstattengeht, setzt BIA auf die Projektmanagement-Lösung InLoox.

Optimierungen am digitalen Zwilling verproben

Digitale Zwillinge können in allen Lebenszyklusphasen Nutzen stiften.

Der digitale Zwilling als digitales Abbild von Maschine oder Prozess ist die Grundlage, Simulationstechnologie entlang der Wertschöpfungskette in den Dienst der Optimierung zu stellen. Dr.-Ing. Carsten Matysczok erläutert das Konzept kompakt und doch detailliert.

Ortsunabhängig auf Anlagendaten zugreifen

War die digitale Transformation vor der Pandemie eine oft langfristig angelegte Strategie, wurde sie quasi über Nacht zum Ermöglicher des operativen Geschäfts. Dabei hilft Cloud Computing nicht nur bei Büroarbeit – auch Anlagenmonitoring funktioniert über die Rechenwolke.

Zero Trust stärkt Zellenschutz

Klassischer perimeter-basierter Ansatz mit Fernzugriff über Rendezvous Server und Jump Host auf segmentiertes OT-Netzwerk mit separaten, über eigene Firewalls abgesicherten, vertrauenswürdigen Zellen.

Homeoffice und Fernzugriff – was viele Hersteller IT-seitig bereits umsetzen, weckt auf Werks- und Konstruktionsebene noch oft Begehrlichkeiten. Doch auch hier können Aufgaben extern erledigt werden. Für solche Projekte kooperieren Siemens und Zscaler Inc., um einen duchgängigen Zero Trust-Sicherheitsansatz für OT/IT zu ermöglichen.

Produktions- und Interlogistik simuliert und synchronisiert

Im Projekt SynLApp entsteht ein digitaler Assistent zur Synchronisation der Produktions- und Interlogistik verschiedener Lieferkettenakteure. Die Teilnehmer sollen damit die Situation ihrer Partner im Blick halten sowie später Reservierungsvorschläge und Transportangebote quittieren können.

Auf das Modell kommt es an

Vergleich zwischen einem mathematischen, einem KI- und einem hybriden Modellierungsansatz.

Moderne Fahrzeuge wandeln sich zunehmend zu IoT-Produkten und die Vision eines digitalen Fahrzeugabbildes wird immer greifbarer. Auf dem Weg dahin gilt es technische Hürden zu nehmen, wie die Auswahl des Modells für den digitalen Zwilling eines Fahrzeuges.

Echtzeit-Double der Automatisierungstechnik

Von digitalen Zwillingen in der Produktentwicklung, der Produktion und im Service
versprechen sich Anwender enorme Nutzeneffekte. Der Automatisierungstechnik-Hersteller Weiss unterstützt solche Konzepte mit detaillierten Daten und Simulationen zu seinen Rundschalttischen auf der VIBN-Plattform ISG TwinStore.