Zukunft mit der richtigen Technologie

Capgemini hat die TechnoVision 2023 mit dem Titel „Right the Technology, Write the Future“ veröffentlicht. Der Report hebt Technologietrends hervor, um Führungskräfte bei der technologiebasierten Transformation ihres Unternehmens zu unterstützen.

Geringer Datenreifegrad behindert Geschäftserfolg

Ein im Durchschnitt niedriger Datenreifegrad erschwert es sowohl dem privaten als auch den öffentlichen Sektor, Ziele wie Umsatzsteigerung oder ökologische Nachhaltigkeit zu erreichen – das geht aus einer Umfrage von YouGov im Auftrag von Hewlett Packard Enterprise (HPE) hervor.

Neue Anwendungsfälle und Märkte für vernetzte Sensoren

Unternehmen suchen zunehmend nach Konnektivität für eine Vielzahl von Anlagen. Eine größere Vielfalt an Konnektivitätstypen, mehr Sensorfunktionen und Formfaktoren sowie eine größere Softwareintelligenz ermöglichen es dem Markt für Condition-Based Monitoring (CBM), neue Anwendungsfälle zu erschließen und einen größeren Wert für Anwender zu generieren. Einem neuen Bericht des Technologieunternehmens ABI Research zufolge sollen die zustandsorientierten Überwachungssensoren bis 2026 277 Millionen Anschlüsse erreichen.

Chatbots und ihr Einfluss auf die Cybersicherheit

Der Hype um Chatbots mit künstlicher Intelligenz ist groß. Allerdings bringt die Technologie auch Cyberkriminelle aufs Parkett, die sich die neuen Möglichkeiten zunutze machen. Chester Wisniewski, Cybersecurity-Experte bei Sophos, gibt dazu Statements und Beispiele.

Systeme für die datengetriebene Fertigung

Maschinen mit IIoT-Funktionalitäten werden meist mit Sensorik ausgeliefert, die aktuelle Fertigungsdaten erhebt und verarbeitet. Um diese IIoT-Daten jedoch übergreifend zu nutzen, braucht es eine weitere Software-Instanz zur Verarbeitung: das Manufacturing Execution System (MES) .

KI und Edge als dynamisches Duo

Ob FTS im Werk, automatische Prozessregelung oder bei der Fehlersuche bei Maschinen: All diese Anwendungen nutzen heute künstliche Intelligenz (KI) und Datenverarbeitung vor Ort – das Edge Computing. Mark Kramer von der Edag Group beschreibt, welche Vorteile Edge Computing in die Produktion bringen kann.

KI-Umsetzung oft noch halbherzig

Weltweit wächst der Markt für Anwendungen Künstlicher Intelligenz rasant, so eine jährliche Studie von Deloitte. Demnach räumten deutsche Unternehmen der Bedeutung des Themas für ihre wirtschaftliche Zukunftsrelevanz noch nicht den Stellenwert ein, der in anderen Ländern vorherrscht, so die Studienautoren.

IDC Studie: 60 Prozent der deutschen Organisationen haben oder erwarten einen akuten Security-Fachkräftemangel

Nach den großen Ransomware-Wellen und den weitreichenden Veränderungen in den ITLandschaften durch die COVID-Pandemie führen nun auch die geopolitischen Folgen des
Ukraine-Kriegs dazu, dass viele Organisationen erneut Anpassungen an ihrer
Cyberverteidigung vornehmen müssen. Den geplanten Maßnahmen zur Optimierung der
Security-Landschaft stehen allerdings zahlreiche, gewichtige Herausforderungen entgegen,
denen Unternehmen dringend Aufmerksamkeit widmen müssen. Die neue IDC Studie
„Cybersecurity in Deutschland 2022“ hat aufgedeckt, wie Organisationen mit den neuen
Rahmenbedingungen umgehen wollen und welche Hürden dabei zu überwinden sind:
• Fast die Hälfte der Organisationen plant wegen der geopolitischen Folgen des UkraineKriegs eine Anpassung ihrer Cyberbereitschaft und -verteidigung
• Mit 36 Prozent ist Cloud-Security aktuell die häufigste strategische Priorität
• Sicherheitskomplexität ist mit 27 Prozent erneut die häufigste CybersecurityHerausforderung, aber auch der Fachkräftemangel ist mit 19 Prozent in den Top 3

Wenig Digitalisierungseuphorie unter CIOs

CIOs und IT-Entscheider blicken ohne Euphorie auf den Stand der digitalen Transformation in Deutschland. In der Index-Studie CIO Barometer vergeben sie nur 102 von 200 möglichen Punkten für den aktuellen Status quo der Digitalisierung. Die Entwicklung der letzten zwölf Monate sehen sie sogar leicht negativ. Aber es gibt auch einige positive Tendenzen.

Netzwerkausfälle werden länger

Mehr Netzwerkausfälle und längere Wiederherstellungszeit: Davon berichten CIOs und Netzwerktechniker in einer Befragung des Netzwerkspezialisten Opengear. Demnach liegt die durchschnittliche Downtime um 2 Stunden höher als 2020.