Feldbus-Emulation in der virtuellen Inbetriebnahme

Mit der neuen Emulation Box lassen sich Feldbusteilnehmer einfach in fe.screen-sim emulieren.

Mit Fe.screen-sim hat die IT-Sparte des Automatisierungsspezialisten F.EE eine 3D-Simulationssoftware auf dem Markt etabliert, die Simulation, Planung und virtuelle Inbetriebnahme für Fördertechnikanlagen, den Maschinenbau, Robotik und Logistik ermöglicht. Mit der neuen Emulation.box können Anwender jetzt bis zu 3.500 Profibus-Teilnehmer in der VIBN berücksichtigen.

DMS-vernetzte Prozesse

Historisch gewachsenen IT-Architekturen fehlen oft einheitliche Datenstrukturen, was digitalgestützte Zusammenarbeit erschwert. Daher hat die Otto Bihler Maschinenfabrik schon 2019 unternehmensweit auf SAP S4/Hana als Kernsystem gewechselt. Heute verbindet das Unternehmen seine Abteilungen von Engineering bis ins Büro mit einem einheitlichen Dokumentenmanagement auf Basis des Addons Smart-PLM [Documents].

Auf dem Weg zu echtem virtuellen Engineering

Der Sondermaschinenbauer Hahn Automation setzt seit 2018 auf die Simulationssoftware iPhysics von Machineering. Heute ist die virtuelle Inbetriebnahme fester Bestandteil des Engineering-Prozesses, mit einer extra gegründeten Fachabteilung nur für Simulationen.

Wie geht virtuelle Inbetriebnahme?

Die Inbetriebnahme ist kritisch bei der Einführung neuer Produktionssysteme. Lange wurden Abläufe und Automatisierung erst getestet und debuggt, wenn alles aufgebaut war. Wenn sich Prüfschritte im Sinn einer virtuellen Inbetriebnahme in frühere Engineering-Phasen verschieben lassen, verspricht das Vorteile bei Kosten, Planungsgenauigkeit und sogar Produktionsleistung.

Ist-Zustand der Anlagen millimetergenau digitalisiert

Den wahren Anlagenaufbau bei Kunden aus der Ferne millimetergenau überprüfen und bei Bedarf die Anlagenprogrammierung korrigieren? Die Firma Framence aus dem südhessischen Bensheim ermöglicht das mit einem KI-gestützten Tool, das auf Basis von Smartphone-Fotos maßhaltige digitale Zwillinge von Anlagen errechnen kann. Diese lassen sich in Szenarien der virtuellen Inbetriebnahme integrieren.

Digitale Zwillinge automatisch rekonfigurieren

Der Digitale Zwilling einer Produktionsanlage ermöglicht die Simulation des Verhaltens aktueller Konfigurationen. Die Implementierung neuer Produktionskonfigurationen kann so bereits im Vorfeld getestet werden. Die Integration der benötigten Simulationsmodelle einzelner Komponenten ist jedoch mit Aufwand verbunden. Hier kann die Verwaltungsschale helfen.

Rose+Krieger kalkuliert online

Wie können Unternehmen Preise für Bauteile kaluklieren, die es noch nicht gibt? RK Rose+Krieger setzt hier auf den Webservice Costing24 von Simus Systems. Das spart Aufwand – und Angebote werden schneller fertig.

Low-Code für das Cost Engineering

Der Workflow kann über Synera Run im Browser geteilt werden, um auch Mitarbeitende ohne Ingenieurskenntnissen eine Möglichkeit zu bieten, Bauteilkosten zu ermitteln.

Die Prozessautomatisierung spiegelte immer den technologischen Fortschritt wider. Dominierte früher Handarbeit, brachten Maschinen und später Automatisierungslinien erste Effizienzwellen in die Produktion. Heute übernimmt Software oft die Führung und ermöglicht die Automatisierung nicht nur mechanischer Aufgaben. So wie die von ARRK Engineering, Facton und Synera entwickelte Software zur Produktkostenberechnungen.

Digitale Zwillinge für Maschinenentwickler

Schnellere Time-to-Market, effizienteres Engineering, mehr Funktionalität und höhere Qualität - diese Leistungsversprechen kursieren rund um den digitalen Zwilling für Maschinen- und Anlagenbauer.

Als IDTA-Mitglied arbeitet Festo daran, ihre Automatisierungskomponenten mit digitalen Abbildern in Form von Verwaltungsschalen auszustatten. Was digitale Zwillinge Entwicklern zu bieten haben, lässt sich beispielhaft am Engineering einer Etikettiermaschine zeigen. Diese wurde mit Siemens aufgebaut und ist im April in Hannover zu sehen.

100 Röntgenbilder in der Zehntelsekunde

Als nach eigenen Angaben weltweit erster Autohersteller röntgt Mercedes-Benz einen Crashtest

Mit Röntgentechnologie gelang es Mercedes-Benz und dem Fraunhofer EMI erstmals, dynamische innere Verformungen während eines Crashtests aufzunehmen. Nach der Testdemonstration stehen dem Autobauer rund 100 Röntgen-Standbilder von dem Aufprall zur Verfügung, aufgenommen in nur einer Zehntelsekunde.