Produktanalyse mit künstlicher Intelligenz

Produktentwicklung und Kundenbedürfnisse könnten künftig KI-gestützt näher zusammenrücken: Ubermetrics Technologies erforscht die automatisierte Auswertung von digitalem Produktfeedback. Die Ergebnisse sind über das BMWK-Förderprojekt KI-Marktplatz zugänglich.

Datenplattform zur Prozessoptimierung

Der Automobilzulieferer Hirschmann Automotive muss Produktionsdaten bis zu 15 Jahre lang aufheben. Eigentlich lästig, doch mit dem Rollout einer IIoT-Plattform wird die Aufbewahrungspflicht zum Sprungbrett für Optimierungen. Denn einlaufende Maschinendaten ermöglichen Applikationen wie Echtzeit-Monitoring, datenbasierte Problembewältigung und sogar KI-Analysen.

Anlaufstelle für kleine Firmen

Wollen Firmen Vorteile aus Digitalwerkzeugen ziehen, müssen sie zuerst investieren. Eine hohe Hürde für kleinere Firmen, auch wegen eines sehr unübersichtlichen Anbietermarktes. In der Initiative Zukipro finden namhafte Partner aus Forschung, Praxis und Transfer zusammen, um diese Betriebe beim Einstieg in die Digitalisierung zu begleiten.

Qualitätsmanagement bei KMU

Bild 1 | Bereiche, in denen Qualität 4.0 unterstützen kann. Anhand eines Fragebogens wird beim Qbility Projekt berechnet, welchen individuellen Qualität 4.0-Reifegades ein Unternehmen hat.

Die Digitalisierung des Qualitätsmanagements stellt Unternehmen vor Herausforderungen. Daher haben das Fraunhofer IPT und die FH Südwestfalen im Forschungsvorhaben ‚Qbility – Quality 4.0 Capability Determination Model‘ ein datengetriebenes Reifegradmodell entwickelt, das die Anforderungen eines digitalisierten Qualitätsmanagements bei KMU adressiert.

Weshalb auch eine KI ‚altert‘

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) verspricht Industrieunternehmen Wettbewerbsvorteile. Doch KI-Systeme zu überwachen und an neue Voraussetzungen anzupassen, ist oft umständlich oder unterbleibt ganz. Neue Ansätze sollen das ändern.

Quantencomputer und Autos

Besser als über das Potenzial von Quantencomputern nur zu diskutieren, sind Versuche mit der Technologie. Und welcher Branche ist zuzutrauen, als erstes Profit auf dieser Zukunftstechnologie zu schlagen? Die Automobilhersteller evaluieren bereits die Nutzenaspekte – der Raum für Experimente ist offen.

Vom ‚Ding‘ zum Ökosystem

Anhand eines Traktors beschrieb Michael E. Porter, wie Digitalisierung funktioniert – vom konventionellen Produkt hin zum Ökosystem. In einem aktuellen Whitepaper zeigt der VDMA, warum solche Ökosysteme auch für den Maschinen- und Anlagenbau relevant sind.

Mit hybrider KI Bauteile aufbereiten

Ein solches, integriertes System mit KI für die Oberflächenbearbeitung gibt nach Kenntnisstand der Autorin auch außerhalb der Anwendungsdomäne Refabrikation bisher nicht.

Automationssysteme führen meist exakt die gleichen Bewegungen aus. Der Weg zu flexiblen Systemen mit sich laufend verändernden Bewegungen ist weit. Im Projekt RoboGrind entwickelt ein Konsortium ein solches System. Darin soll eine hybride KI die flexibel automatisierte Oberflächenbearbeitung mit Robotern ermöglichen.

Vom Fachbegriff zum Geschäftsmodell

Sensorik, maschinelles Lernen, digitale Zwillinge und Ökosysteme verändern Wertschöpfungsketten. Neue Geschäftsmodelle und Anwendungen entstehen. Ein zentraler Begriff dabei ist öfter – die Verwaltungsschale.

KI als Service nutzen

KI-Projekte sind häufig kostenintensiv und verlangen umfangreiche Planung. Das macht sie oft nur für größere Unternehmen attraktiv. Mit cloudbasierter AI as a Service (AIaaS) können auch Mittelständler von künstlicher Intelligenz (KI) profitieren – sofern die Voraussetzungen passen